Pinzgauer Milchfest 2019

Menschen, Milch und Traditionen

Das Pinzgauer Milchfest am Molkereistandort in Maishofen am 19. Mai wurde ein großartiger Tag mit Volksfestcharakter. Rund 4.700 Besucher feierten auf dem Firmengelände und im großen Festzelt bei Musik und regionalen Schmankerln. Begleitet von Moderatorin Conny Bürgler informierten sich die Gäste in der Milchstraße über den Weg der Milch von der Kuh bis zum fertigen Produkt und bestaunten regionales Handwerk. Für Stimmung sorgten die Trachtenmusikkapelle Maishofen, die Eschenauer Tanzlmusi und D’Hundstoana Volkstanzgruppe.

 

 

In einem kleinen Nutztierzoo begegneten Kinder und Erwachsene vielen Pinzgauer Originalen, von denen es immer weniger gibt. Vom Pinzgauer Rind über die Pinzgauer Ziege bis zum alpinen Steinschaf hatten die Pinzgauer Bauern ihre Lieblinge nach Maishofen gebracht.

„Das Milchfest ist eine tolle Gelegenheit, um den Konsumenten einmal hautnah zu zeigen, wie die Milchprodukte entstehen und was Landwirtschaft für unsere Region bedeutet“ sagte Claudia Entleitner, LWK-Rätin und Bezirksbäuerin Pinzgau. Zu erleben gab es für die Gäste auch, wie Landwirtschaft schmecken kann: Die Pinzgauer Bäuerinnen hatten die Küche des Milchfests übernommen und verwöhnten die Gäste mit regionalen Spezialitäten. Das Angebot reichte von original Pinzgauer Bladl über Pinzgauer Kasnocken bis hin zu köstlichem Gulasch vom Pinzgauer Rind und selbstgemachten Kuchen.

 

Auch Sebastian Griessner freute sich sichtlich über den gelungenen Tag. „Das Milchfest zeigt, wo wir herkommen“, sagte der Obmann der Pinzgau Milch Genossenschaft. Zwar sei die Pinzgau Milch mittlerweile ein Milchverarbeitungsunternehmen von internationalem Format. „Und trotzdem ist das Unternehmen tief in der Region und ihren Traditionen verwurzelt“, so Griessner.